Einatmen. Ausatmen. Ankommen.

Wir tun es jeden Tag. Unzählige Male. Ganz selbstverständlich.

Und doch vergessen wir manchmal, wie wertvoll unser Atem ist.

Wenn unser Alltag voll ist, wenn wir viel leisten, organisieren und an vieles gleichzeitig denken, wird auch unser Atem oft schneller und flacher. Wir sind im Kopf, in unseren Gedanken, bei den nächsten Aufgaben – und manchmal ein ganzes Stück weg von uns selbst.

Dabei ist unser Atem immer da.

Ein bewusster Atemzug kann ein kleiner Moment des Ankommens sein. Eine Pause, die wir jederzeit bei uns haben. Wir müssen dafür nichts können und brauchen keinen besonderen Ort.

Einfach einmal innehalten.

Einatmen.
Ausatmen.
Spüren.

Vielleicht bemerkst du, wie sich mit dem Ausatmen deine Schultern etwas lösen. Wie dein Körper ruhiger wird. Wie für einen kurzen Moment nicht mehr alles gleichzeitig wichtig ist.

Im Yoga begleitet uns der Atem durch die Praxis. Er verbindet Bewegung und Aufmerksamkeit und hilft uns, immer wieder vom Denken ins Spüren zu kommen.

Und genau das ist es, was ich am Yoga so liebe: Es geht nicht darum, etwas perfekt zu machen. Es geht darum, den eigenen Körper wahrzunehmen, den Atem zu spüren und sich selbst ein wenig näher zu sein.

Vielleicht möchtest du heute einmal bewusst eine kleine Atempause in deinen Tag einbauen.

Nur drei ruhige Atemzüge.

Mehr braucht es manchmal gar nicht.

Einatmen. Ausatmen. Ankommen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert